Nr.11>Wohngebäudebrand 27.05.2018

Einsatznummer: 11
Datum: 27.05.2018
Alarmzeit: 14:24 Uhr
Alarmierungsart: Meldeempfänger, Sirenenalarm, SMS
Dauer 1 ½ Stunde
Art: Brandeinsatz > Gebäudebrand
Einsatzort: Kellingwold
Fahrzeuge: Tanklöschfahrzeug
Löschgruppenfahrzeug
Mannschaftstransportfahrzeug
Weitere Kräfte: Feuerwehr Wymeer
Feuerwehr Weener
Rettungsdienst
Polizei

Einsatzbericht:

Um 14.24 Uhr wurde heute die Feuerwehr zu einem Gebäudebrand am Kellingwold in Bunde alarmiert. Die Einsatzleitstelle meldete um 14.54 Uhr „Erheblicher Gebäudeschaden, Feuer aus, keine Verletzten“. Der Flachdach-Anbau eines Einfamilienhauses wurde durch das Feuer zerstört.

Wie Dominik Janßen als Pressesprecher der Kreisfeuerwehr auf Anfrage der RZ mitteilte, befand sich in dem Hausanbau unter anderem ein Badezimmer. Ein Fußgänger bemerkte nach Ausbruch des Feuers die Flammen und weckte die Hausbewohner, die im Wohnzimmer schliefen, dann lösten auch schon die Rauchmelder im Haus aus. „Das Feuer fraß sich durch das Dach des Anbaus, das aus Teerpappe besteht“, so Dominik Janßen, die brennende Teerpappe verursachte auch den dicken schwarzen Rauch, der über der Brandstelle aufstieg. Alle Hausbewohner, es handelt sich um ein Ehepaar mit einem Kind, konnten sich rechtzeitig ins Freie retten.

Die Feuerwehren aus Bunde und Wymeer, die von der Hubrettungsbühne der Feuerwehr Weener unterstützt wurden, konnten ein Übergreifen des Feuers auf das Wohnhaus verhindern. Die Garage wurde allerdings beschädigt. Im Einsatz waren rund 50 Einsatzkräfte. Das Feuer in dem Flachdachanbau hatte sich bereits durch die Decke in die Dachhaut ausgebreitet, als die Feuerwehr vor Ort eintraf. Durch Rauch und Ruß ist es auch im Wohnhaus zu großen Schäden gekommen. Das Obergeschoß ist vorerst nicht bewohnbar. Der Einsatz der Feuerwehren dauerte rund eineinhalb Stunden.

Die Polizei war ebenfalls vor Ort und hat die Ermittlungen zur Brandursache und der Schadenhöhe aufgenommen. „Nach jetziger Kenntnislage ist der Brand im Bereich eines Zwischendaches von Wohngebäude und Wintergarten aus bisher unbekannter Ursache entstanden und hat sich dann auf das Wohngebäude ausgedehnt. Am Wohnhaus selber ist ein relativ hoher Gebäudeschaden entstanden – dieser dürfte im höheren fünfstelligen Eurobereich liegen“, berichtet die Polizei. Wegen der starken Rauchentwicklung wurde die Kreuzung Weenerstraße/Neuschanzer Straße zeitweise komplett gesperrt für den Verkehr. Zahlreiche Schaulustige hatten sich am Brandort versammelt und verfolgten die Löscharbeiten.

Bericht: Rheiderland Zeitung           Bilder: Hanken ( RZ)